30 Jugendliche organisieren ein Straßenkunstfestival. Ob in Deutschland geboren oder hierher geflüchtet – alle stehen vor derselben Herausforderung: Welche künstlerischen Beiträge möchten wir zeigen? Welche Künstler laden wir ein? Wer kümmert sich um Werbung, Technik, Küche, Müll? Dazu braucht es Kommunikation, Koordination und eigenverantwortliches Handeln. Neben den Planungstreffen besucht die Gruppe über 9 Monate hinweg Unterricht von Chor über Figurentheater bis zur Zirkuskunst. Hier geht es darum, die persönlichen Fertigkeiten und Sprachkenntnisse zu vertiefen, sich kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Gemeinsame Theater- und Konzertbesuche, eine Probenfahrt in den Schwarzwald und eine Werkstattpräsentation werden zum interkulturellen Austausch. Auch wird es Begegnungen mit den Anwohnern geben, bevor sich die Moserstraße (Stuttgart Mitte) in den Ort des Geschehens verwandelt. Wenn der Tag des Festivals gekommen ist, gibt es etwas zu feiern: Das Leben, die Kunst und das Miteinander.